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AUSWÄRTSSIEG

Maders Doppelpack bringt den 1. FC Heiningen auf die Siegerstraße. „Black&Yellow“ ist seinem Saisonziel nahe. Steffen Bantle zum Spiel beim FV Löchgau und zum Match am kommenden Samstag in Essingen. Von M. O. Merz

Bedeuten die bisher erreichten 36 Punkte schon den Erhalt der Verbandsliga Württemberg? Die Frage ist müßig - sie beantwortet sich zum möglichen Zeitpunkt rechnerisch. „Bis dies endgültig feststeht, gilt die volle Konzentration der Vorgabe“, bemerkt der Teammanager. Der Auswärtsdreier in Löchgau war ein weiterer Schritt in die Richtung. Nach einer souveränen Spielführung in der ersten Halbzeit ließ der Voralb-Club im zweiten Durchgang nochmal Spannung aufkommen.

loechgau„Wir spielten lange wie aus einem Guss, hatten die Begegnung voll im Griff. Leider versäumten wir es in der zweiten Hälfte, mit dem dritten Treffer die Entscheidung herbeizuführen, obwohl die Möglichkeiten dazu da waren“, resümiert Bantle. So kam nach dem Anschlusstor in der 88. Minute eine total unnötige Hektik auf. „Ärgerlich, dass uns das auch noch eine Rote Karte kostete“, meint der 36-Jährige zur Notbremse von Kevin Gromer in der Schlussminute.

Ein ganz anderes Kaliber erwartet die Männer des Trainertrios Egger, Hrabar, Oßner am nächsten Samstag in Essingen. Die Startruppe des neuen Trainers Beniamino Molinari - zu Saisonbeginn heißer Favorit auf den Aufstieg in die Oberliga - hat allerdings den Druck auf ihrer Seite. Steffen Bantle dazu: „Um noch eine Minimalchance auf einen der beiden Spitzenplätze zu erhalten, muss der TSV unbedingt gewinnen. Wir können da vergleichsweise befreit aufspielen.“ Das Match auf dem Rasenplatz im Schönbrunnenstadion ist nach seiner Ansicht eine Einstellungssache: „Wenn jeder Spieler zu hundert Prozent an seine Leistungsgrenze geht, kann es eine interessante Auseinandersetzung werden.“ Sicher wird „Esse“ noch das WFV-Pokal-Halbfinale gegen den SGV Freiberg vom morgigen Mittwoch in den Knochen stecken. „Ob dies ein Vorteil für uns ist, kann man jetzt schwer beurteilen“, sagt Steffen Bantle.

OSTERMONTAG IN LÖCHGAU

Ausgefallene Partie des 18. Verbandsliga-Spieltags wird am Feiertag nachgeholt. Oliver Hrabar blickt auf das Duell der Aufsteiger. Von M. O. Merz

Der 1. FC Heiningen reist am Montag zur Nachholbegegnung nach Löchgau. Mit 23 Punkten steht die Mannschaft des FV-Trainers Thomas Herbst im Moment auf dem 14. Tabellenplatz der Verbandsliga Württemberg, der am Saisonende die sofortige Rückkehr in die Landesliga bedeuten würde. Der FVL wird alles versuchen, die prekäre Zone schnellstmöglich zu verlassen. Der Anschluss zu den Nichtabstiegsrängen ist da.

Nach zwei Auswärtssiegen in Ehingen-Süd (0:3) und in Nagold (1:2) musste der FV zuletzt einen herben Rückschlag hinnehmen. Gegen den sich ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen VfB Neckarrems setzte es überraschend eine 0:4-Heimpleite. Eine Stunde lang stand es in diesem Lokalderby 0:0. Nach dem Führungstreffer der Remser wurde das junge Team klassisch ausgekontert.

hrabar 2018Oliver Hrabar, der Assistent von „Black&Yellow“-Headcoach Denis Egger, lässt sich durch dieses Ergebnis nicht blenden: „Löchgau hat eine sehr spielstarke, junge Truppe. Der momentane Tabellenplatz täuscht etwas darüber hinweg.“ Allerdings ist eine gewisse Abschlussschwäche unverkennbar: 23 bisher erzielte Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Dabei steht die Defensive gut: Sie kassierte mit 38 Gegentoren zwei Kisten weniger als der FCH.

„Natürlich versuchen wir wieder, drei Punkte zu holen, um unseren Abstand nach hinten zu vergrößern“, lautet die Ansage des Co-Trainers. Noch sei der Klassenerhalt nicht gesichert. Jedenfalls ist sich der 37-Jährige sicher, dass in Löchgau mit einer Leistung wie letzte Woche in der ersten Halbzeit, kein Blumentopf zu gewinnen ist: „Um erfolgreich zu sein, müssen wir von Anfang an alles abrufen.“ Am Montag fehlen aus unterschiedlichen Gründen einige Stammkräfte. Hrabar dazu: „Dafür dürfen sich andere beweisen, die zuletzt auf der Bank Platz nehmen mussten. Unser Kader ist stark genug, Ausfälle zu kompensieren.“

Schauen wir mal, wem der Osterhase ein oder mehrere Eier ins Nest legt. Schiedsrichter Tobias Bauch vom SV Sillenbuch pfeift die Auseinandersetzung am Ostermontag um 13.30 Uhr in Löchgau an.


Montag, 22.04.2019 - 13:30 Uhr - Am Sportplatz 1, Löchgau - Verbandsliga, 18. Spieltag

FV LÖCHGAU   -   1. FC HEININGEN

KLACK UND ROOS BLEIBEN DABEI

Silas und Tim sind auch in der Saison 2019/20 im „Black&Yellow“-Verbandsliga-Kader. Von M. O. Merz

Die personellen Planungen für die nächste Spielzeit sind beim 1. FC Heiningen schon weit fortgeschritten. So viel steht schon jetzt fest: Der etablierte Stamm des Voralb-Clubs bleibt zusammen. Das war das Ziel des Sportlichen Leiters Edmund Funk, der in den Gesprächen mit den Spielern von Teammanager Steffen Bantle unterstützt wurde. Die Spieler Silas Klack und Tim Roos vereinbarten dieser Tage die Fortsetzung ihres Engagements.

klack 2017Silas Klack kam vor der letzten Runde von den A-Junioren der Gmünder Normannia zum FCH. Mit einem gelungenen Einstand und einer konstant starken Leistung erkämpfte er sich in seinem ersten Aktivenjahr gleich 24 Einsätze und durfte mit seinem Team die Landesliga-Meisterschaft feiern. Auch in der Verbandsliga kam der 20-Jährige schon auf 20 Nominierungen. Letztlich gaben die sportliche Perspektive und der allseits gerühmte kameradschaftliche Zusammenhalt des Kaders den Ausschlag für seine Entscheidung. „Silas ist ein echtes Talent, das weiterhin entwicklungsfähig ist“, bemerkt Headcoach Denis Egger und fügt hinzu: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und bin sicher, dass wir auch künftig viel Freude an ihm haben werden.“ In der Tat ist der fleißige und lernwillige Defensivspezialist mit seiner bescheidenen Art heute schon ein wichtiges Glied der Mannschaft – mit einer Fortsetzung der Entwicklung seiner Leistungsfähigkeit und etwas Geduld wird ihm die Zukunft gehören.

Roos portraitIn der Winterpause wechselte Tim Roos vom TSV Weilheim nach Heiningen. Der frühere Oberligaspieler der Stuttgarter Kickers hatte zunächst einen Trainingsrückstand, den er inzwischen aufgeholt hat. Der im Abwehrbereich vielseitig einsetzbare 24-Jährige hatte sodann ein Bilderbuchdebüt: Mit seiner ersten Ballberührung köpfte er ein wichtiges Tor für seine neue Farben. Das Trainerteam des Voralb-Clubs, das komplett mit der Verlängerung der erfolgreichen Arbeit voranging, ist froh, den zuverlässigen Tim, dessen Laufbahn beim FC gerade erst begann, weiterhin an Bord zu haben.

FCHonline freut sich darauf, über Silas und Tim auch in der nächsten Saison möglichst viel Positives berichten zu dürfen, beglückwünscht die beiden zu ihrer Entscheidung und wünscht ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg beim 1. FC Heiningen.

STARKER ZAGLAUER

Lennart bei FuPa in die „Elf der Woche“ gewählt. Marius Funk fast in der Auswahl. Von M. O. Merz

Am 23. Spieltag der Verbandsliga Württemberg schaffte es wieder ein Akteur des Aufsteigers 1. FC Heiningen in die Topelf. Lennart Zaglauer überzeugte beim 3:1-Sieg des Voralb-Clubs gegen den FC Wangen mit unermüdlichen Einsatz. Zudem erzielte der 25-Jährige seinen sechsten Saisontreffer: In der 53. Minute setzte sich der dynamische Angreifer gegen drei Spieler durch und ließ Keeper Hinkel im Kasten der Allgäuer mit einem strammen Schuss keine Chance. Mit einem weiten Abschag verbuchte Keeper Marius Funk den Assist dazu.

zaglauer egger vorstellungIn dieser Runde bediente „Zaggi“ seine Mitspieler bei deren Torerfolgen bereits sechsmal. Lenny, der unlängst sein Engagement beim FCH verlängerte, imponiert immer wieder mit seiner unwiderstehlichen Art des massiven, jedoch fairen Körpereinsatzes.

Marius Funk verpasste nur hauchdünn seine zweite Nominierung in der aktuellen Saison. Der 26-jährige Torspieler lieferte eine fehlerlose Partie. Mit einem sensationellen Reflex bewahrte der Heininger Lehramtsstudent in einer Eins-zu-Eins-Situation „Black&Yellow“ vor einem frühen Rückstand. Beim Wangener Führungstreffer von Vila Boa (39.) war er machtlos. Auch Marius gab bereits seine Zusage für die neue Saison 2019/20.

NACHLESE

Arbeitssieg im Heimspiel am Samstag gegen den FC Wangen. Egger hebt Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hervor. Von M. O. Merz

Der 23. Verbandsliga-Spieltag bescherte dem Aufsteiger 1. FC Heiningen drei wichtige Punkte. Mit nun insgesamt 33 Zählern kommt der Voralb-Club seinem Ziel, auch 2019/20 in der höchsten württembergischen Klasse zu spielen, immer näher. Konstant belegt das Team von Headcoach Denis Egger seit Wochen den siebten Tabellenplatz.

Egger InterviewDer Dreier war dann wohl auch das Wichtigste, das man von einer dem schlechten Wetter angepassten „Black&Yellow“-Vorstellung melden kann. Immerhin durfte Egger in der Pressekonferenz nach der Partie die Energieleistung seiner Schützlinge im zweiten Durchgang anmerken. „Es bedurfte in der Pause nicht mal einer großen Ansprache. Meine Jungs wussten, dass jeder Einzelne mehr bringen kann und muss“, hakte er eine mäßige Leistung in der ersten Hälfte ab. „Dass wir dann schon nach 13 Minuten das Ding gedreht haben, zeigt, wie wichtig eine richtige Einstellung ist“, fuhr der 30-jährige Cheftrainer fort. Er vergaß dabei nicht: „Natürlich spielte uns gleich nach dem Seitenwechsel der von Robin Reichert souverän verwandelte Handelfmeter zum Ausgleich in die Karten.“

In der Tat waren die Gäste aus dem Allgäu nach dem 2:1 von Lennart Zaglauer (53.) geschockt und fanden fortan nicht mehr zu ihrer vorher klug geführten Linie zurück. Mit einer Willensleistung erzwang der bullige, 24-jährige Angreifer die Führung. Spätestens nach dem Tor von Gianluca D’Onofrio war dann der Fisch geputzt. Der quirlige 22-Jährige kam zuvor frisch ins Spiel.

Der Gästetrainer Adrian Philipp haderte zu Recht mit den Seinen: „Wir versäumten es vor der Pause, für klare Verhältnisse zu sorgen.“ An die nun für sein Team wieder näher gerückte Abstiegszone erinnert, bemerkte er augenzwinkernd: "Ich hoffe Heiningen schlägt in der Restsaison auch unsere unmittelbare Konkurrenten.“ Im Übrigen wies er darauf hin, dass seine Mannschaft, bei aller Schwere der Aufgabe, es wieder in der eigenen Hand hat, den Klassenerhalt zu schaffen. Er erinnerte an den verkorksten Start: Damals war die Situation nach nur einem gewonnenen Punkt in neun Spielen schon fast aussichtslos.

Denis Egger blickte schon mal auf das Nachholspiel am Ostermontag in Löchgau: „Das wird wieder eine schwere Kiste gegen eine junge Truppe, die im Heimspiel um ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf ringt.“ Er wird seinen Männern einschärfen, dass für einen Erfolg die volle Konzentration über die gesamte Spielzeit gefordert sein wird.

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