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LANDESLIGA-MEISTER 2017/18

Maders Sixpack zum Aufstieg in die Verbandsliga

Am vorletzten Spieltag der Landesliga 2 war es so weit: Der 1. FC Heiningen wurde der von zahlreichen Experten schon zu Saisonbeginn vorhergesagten Favoritenrolle gerecht und sicherte sich mit einem furiosen 6:2-Sieg gegen den TV Echterdingen die Meisterschaft. Dabei traf Dominik Mader fast nach Belieben: Dem „Black&Yellow“-Goalgetter gelang das seltene Kunststück, mit sechs erzielten Buden, sein Torkonto auf 25 Saisontreffer zu steigern.  

meister 17 18Als kurz nach Spielende die gesicherte Kunde von der Waldstettener 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Köngen eintraf, brachen im Lager des Voralb-Clubs sämtliche Dämme: Die Freude über die in einem packenden Fernduell mit den Ostalblern errungene Meisterschaft kannte bis zur Erschöpfung in den frühen Morgenstunden kaum Grenzen.

Der Spielfilm der letzten Heimbegegnung ist schnell abgespult: Die vom Trainerteam Denis Egger/Oliver Hrabar/Heiko Oßner glänzend eingestellte Mannschaft ging die Partie derart konzentriert an, dass der Gegner nicht den Hauch einer Gewinnchance hatte. Und dazu war noch ein Schützenmeister am Werk, der das Visier seiner Kanone an diesem Tag besonders präzise justiert hatte: Schon seine vier Volltreffer in der ersten Halbzeit sorgten für klare Verhältnisse; zumal dem Gegner selten mehr übrig blieb, als den schulmäßig vorgetragenen Ballstafetten hinterherzulaufen. Um in der an sich ungeliebten Militärsprache zu bleiben, sei erwähnt, dass die gesamte Truppe an diesem für den Verein historischen Tag wie aus einem Guss spielte.

Der meisterliche Auftritt der seit zwei Jahren zuhause ungeschlagenen Gastgeber setzte sich in Durchgang zwei fort. Zwar agierten die „Staren“ im Gefühl des sicheren Sieges etwas nachlässiger, was prompt mit zwei Gegentreffern bestraft wurde, aber da war ja noch der Teufelskerl „Dome“ Mader: Er lochte zielsicher noch zwei Mal ein und um ein Haar hätte er seine reiche Ausbeute um zwei bis drei weitere Scores erhöht.

Der erste Höhepunkt nach dem Match wurde mit den Glückwünschen und der Meister-wimpelübergabe des wfv-Offiziellen erreicht. In der Nacht sollten noch viele mehr folgen. In Heiningen versteht man sich eben nicht nur aufs erfolgreiche Fußballspielen, sondern auch die zahlreichen Feierbiester zeigten schon bei der Saisonabschlussfeier beachtliche Steherqualitäten. Diese sind auch weiterhin gefragt; denn das Ende der Jubelarien ist bei weiteren Gelegenheiten noch nicht abzusehen.

Der 1. FC Heiningen bedankt sich derweilen für die eingegangenen Glückwünsche und drückt dem gleichermaßen hartnäckigen wie sympathischen TSGV Waldstetten die Daumen für den durchaus verdienten Aufstieg über die Relegation.

LETZTES HEIMSPIEL

Samstag, 17 Uhr, gegen TV Echterdingen

Spielzeitübergreifend seit fast zwei Jahren ist der 1. FC Heiningen zuhause ungeschlagen. Noch nie war in dieser Zeit die Bewahrung der weißen Heimweste wertvoller als am Samstag in der Begegnung gegen den TV Echterdingen: Im letzten Saisonmatch in der Voralb-Arena muss ein Sieg für „Black&Yellow“ her!

tv echterdingenDer Kampf um den Titel 2017/18 könnte nicht spannender sein. Zwei Mannschaften liefern sich um den direkten Aufstieg in die Verbandsliga bis zum Schluss ein Duell auf Biegen und Brechen: Nur ein Pünktchen trennen die Aspiranten. Um es erst am Samstag in einer Woche in der letzten Runde zur Entscheidung kommen zu lassen, müssen sowohl der TSGV Waldstetten als auch der 1. FC Heiningen die Hausaufgaben erledigen. Waldstetten tritt dann noch beim abstiegsbedrohten TSV Bad Boll an, während Heiningen bei der SG in Bettringen gastiert.

Hochspannung herrscht auch im Rennen um den Klassenerhalt. Mindestens fünf gefährdete Teams machen sich noch berechtigte Hoffnungen, das rettende Ufer zu erreichen. Das Tabellentopduo hat es in seinen Heimspielen mit zwei derer Protagonisten zu tun: Der FCH, mit dem im Augenblick auf dem Abstiegsrelegationsplatz platzierten TV Echterdingen. Und die Ostalbler vom Nordfuß des Stuifen gegen die lange Zeit schon als sicherer Absteiger gehandelten, jetzt aber Morgenluft witternden Köngener aus dem Neckartal.

Der Turnverein aus der knapp 40.000-Einwohnerstadt Leinfelden-Echterdingen hat im Saisonendspurt die Reißleine gezogen: Trainer Estasi wurde durch das Interimsduo Marc Elsäßer und Martin Kittelberger ersetzt. Das gab den Gelb-Schwarzen aus der Nähe des Stuttgarter Flughafens frischen Wind. Die Chancen, zumindest den Relegationsplatz zu halten, stehen nicht schlecht; zumal sie im abschließenden Heimspiel gegen den aller Sorgen ledigen TSV Buch zum Punkten noch gute Karten in der Hand haben.

Die Männer von Headcoach Denis Egger, seinem Co Oliver Hrabar und Torspielertrainer Heiko Oßner haben mit dem bereits sicheren zweiten Ranglistenplatz schon ihr Soll erfüllt. Nun will man jedoch nach den Sternen greifen und mit dem Gewinn der Meisterschaft die Zusatzschicht der ungeliebten Relegation zum Aufstieg in die höchste württembergische Spielklasse möglichst vermeiden.

Keine Frage: Die packende Partie im Heininger Sportpark, bei der für die Kontrahenten so viel auf dem Spiel steht, will sich kein Fußballinteressierter entgehen lassen. „Kotti’s LeckerSchmecker-Gourmetgrill“ am Spielfeldrand und das „Kaffee-und-Kuchen-Team“ im Clubhaus sind darauf vorbereitet.


Samstag, 02.06.2018 – 17:00 Uhr – Sportpark Heiningen – Landesliga 2, 29. Spieltag

  1. 1. FC HEININGEN - TV ECHTERDINGEN

NOCH EIN NACHWUCHSSPIELER

FCH verpflichtet Carmelo Trumino vom AC Catania Kirchheim

Wie der Heininger Sportvorstand Edmund Funk schon ankündigte, wird der Kader des Landesligisten 1. FC Heiningen für die nächste Saison altersstrukturmäßig ausgeglichen sein. Carmelo Trumino trägt zur weiteren Verjüngung bei.

trumino egger vorstellungDer 19-Jährige kam auf Empfehlung des früheren FCH-Torspielers Guiseppe Spagnuolo, der jetzt versucht, den Catania-Kasten sauber zu halten. „Für mich ist Heiningen perfekt. Es liegt nicht weit von meinem Wohnort Kirchheim entfernt. Ich beobachtete das Geschehen mit dem ersten Aufstieg in die Verbandsliga und jetzt schon wieder den nächsten Anlauf dazu“, verrät der zentrale Offensivspieler: „Das hat mir imponiert.“

Er verbrachte seine komplette Juniorenzeit beim VfL Kirchheim: „Ich war da zwölf Jahre und wechselte in meinem ersten Aktivenjahr zu Catania.“  Dort erzielte er bei seinen 19 Saisoneinsätzen elf Tore. Es wären bestimmt noch mehr gewesen, hätte der versierte Techniker im November letzten Jahres nicht im Spiel einen Bruch des Schlüsselbeins erlitten. „Am 11. Juni wird mir die damals verpasste Platte herausoperiert. Ich hoffe, danach relativ schnell wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen zu können“, bangt Trumino. Schließlich will er sich nach eigener Aussage mit guten Trainingsleistungen für möglichst viele Spielminuten empfehlen. „Dafür werde ich alles tun“, verspricht der talentierte Nachwuchsmann und fügt noch hinzu: „Ich weiß, dass es für mich nicht einfach wird, auf Anhieb in die Landesliga-Spitzenmannschaft zu kommen. Ich freue mich jedenfalls, jetzt schon mal im Kader zu sein.“

Im September beginnt für „Carme“, wie ihn seine Freunde rufen, der berufliche Ernst des Lebens: „Ich mache in Kirchheim eine Ausbildung als Elektroniker.“ Den kürzlich gemeldeten „Black&Yellow“-Neuzugang Gianluca D‘Onofrio kennt er aus seiner VfL-Juniorenzeit: „Wir spielten auch in der wfv-Auswahl zusammen.“ Wie „Gianlu“ bevorzugt er im Profibereich die „alte Dame Juve“ und ist genauso Fan von Paulo Dybala.

Das Trainertrio Egger/Hrabar/Oßner des Voralb-Clubs arbeitet gerne an der Weiterentwicklung junger Spieler. „Ich sehe Carmelo als frische Offensivkraft mit einer Menge Potenzial“, bekundet Headcoach Denis Egger.

Herzlich willkommen, „Carme“! Die Online-Redaktion wünscht Dir viel Spaß und sportlichen Erfolg beim 1. FC Heiningen! 

TALENTSCHMIEDE FCH

Fabio Santini sucht seine Chance beim Voralb-Club

Der 1. FC Heiningen ergänzt seinen Kader für die nächste Saison mit einem weiteren Nachwuchsspieler: Fabio Santini wechselt vom TSV Schlierbach 1896 zu „Black&Yellow“.

santini egger vorstellungDer 21-jährige Offensivakteur stürmt am liebsten über die Flügel, kann aber auch zentral eingesetzt werden. „Der FCH ist für mich eine ganz große Herausforderung“, bekennt Fabio Santini, der seit seiner Juniorenzeit dem TSV seines Heimatorts treu blieb: „Ich hatte schon einige Angebote von anderen Vereinen, aber zu einem anderen Kreis- oder Bezirksligisten zu wechseln, war für mich nicht reizvoll.“

Nachdem über den Heininger Torspielertrainer Heiko Oßner der erste Kontakt zustande kam, sieht das für Fabio nun anders aus: „In Heiningen habe ich die Chance, von sehr erfahrenen Spielern für meine Weiterentwicklung lernen zu können. Darauf freue ich mich und werde alles versuchen, Spielzeiten zu bekommen.“ Natürlich weiß er, dass der Sprung von der Kreisliga gewaltig ist. Oßner, der mit dem Schlierbacher Trainer befreundet ist, macht dem Talent Hoffnung: „Fabio hat nicht nur überragende menschliche Fähigkeiten. Er ist pfeilschnell, beidfüßig und macht regelmäßig Kisten. Bei seinem noch vorhandenen Potenzial traue ich ihm einiges zu.“

In der Tat knipste er in seinen 18 Saisoneinsätzen schon 17 Mal. Dazu bereitete er noch zwölf Tore vor. Beim 1. FC Heiningen tritt er in große Fußstapfen: Der ebenfalls aus der Göppinger Kreisgemeinde nahe Kirchheim unter Teck kommende Co-Kapitän Michael Neumann bedauert es, die Schwarz-Gelben aus beruflichen Gründen verlassen zu müssen.

In einer dualen Industrieausbildung ist Santini im vierten Semester des Studiums der BWL. Nebenbei jobbt der fleißige Fabio noch in einem Pizza-Service. Der Anhänger des AC Mailand ist Fan des legendären „Pippo“ Inzaghi. Für seinen künftigen Klub sieht er beste Chancen, noch in der aktuellen Saison den Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen: „Ich drücke meinen künftigen Kameraden dazu fest die Daumen. Es wäre natürlich cool, da oben auflaufen zu können.“ 

Wir freuen uns auf Fabio, der den spontanen Eindruck vermittelt, das Herz auf dem richtigen Fleck zu tragen und heißen ihn herzlich willkommen!

DRECKIGER AUSWÄRTSDREIER

Erleichterndes Durchatmen von Egger

Mit einem eiskalt verwandelten Foulelfmeter in der 76. Spielminute sicherte Goalgetter Dominik Mader „Black&Yellow“ alle Chancen für den Endspurt um die Landesliga-Meisterschaft. Nach dem hauchdünnen Sieg in Weilheim schnaufte Denis Egger, der Headcoach des 1. FC Heiningen, erst Mal kräftig durch, bevor er kurz auf den Krimi einging.

egger schornbachIn der Tat verstanden es die Kicker des Voralb-Clubs zum wiederholten Mal, die ihnen nahestehenden Beobachter, nervlich auf die Folter zu spannen. Allen voran litt „Munde“ Funk, ihr sportlicher Leiter, schmerzensgeldreif.

„Wir verstanden es heute nicht, unsere hochprozentige Überlegenheit in der Ballbesitzstatistik zu nutzen“, schüttelte Egger verständnislos den Kopf. „Sowohl gegen, als auch mit dem Ball, war unser Spiel heute einfach zu schlecht“, fuhr der leidgeplagte Übungsleiter fort. Es ist eben so: Wenn der ballführende Gegner zu spät oder überhaupt nicht angelaufen wird und dann noch dazu Lücken im Deckungsverhalten sind, entstehen zwangsläufig Torchancen. „Wir hatten ein paar Mal Glück, dass die Gastgeber Gelegenheiten fahrlässig ausließen.“

„Natürlich war es nach vorne nicht einfach, weil die Weilheimer aus einer stark massierten Defensive heraus spielten. Da muss man eben mehr Laufbereitschaft und Einsatz zeigen“, kritisierte Egger seine Männer und sprach von einem schmutzigen Sieg. Bei der hochsommerlichen Temperatur war es sicher nicht einfach. „Wir haben die große Chance, Meister zu werden. Das muss doch jetzt auch der letzte Spieler gemerkt haben und demzufolge in den noch zwei ausstehenden Partien alles raushauen“, richtete der 29-Jährige schon den Fokus auf die nächste Zukunft. Beherzigen seine Schützlinge die Aufforderung nicht, wird einmal mehr die Zusatzschicht von einem, zwei oder dann hoffentlich drei Relegationsspielen unvermeidlich sein.   

Lobenswert war zum Beispiel der energische Vorstoß von André Kriks auf der linken Seite, der nur durch ein strafstoßwürdiges Foul gebremst werden konnte. Und – naklar: die Kaltschnäuzigkeit von „Dome“ Mader bei der Exekution. Im Übrigen gefielen auch alle eingewechselten Akteure; namentlich Talha Kavak, „Mika“ Gümüssu, Servet Isik und Maik Lissner.

Vielleicht gelingt es dem Team ja, die Nerven in den Restmatches nicht mehr über die Maßen zu strapazieren. Eines ist klar: Selbstläufer werden die Auseinandersetzungen gegen die abstiegsbedrohten Echterdinger und Bettringer ganz bestimmt nicht. Nur mit zwei Siegen ist man auf der sicheren Seite, das große Ziel wirklich auf Anhieb zu erreichen.

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