blackandyellow 1200

TSG Tübingen – 1. FC Heiningen

TSG Tübingen – 1. FC Heiningen 1:3(1:0)

Mit toller Moral holen die Heininger Verbandsligakicker drei Punkte in Tübingen.

tuebingen fchDie ereignisarme Partie auf dem Tübinger Kunstrasen begann pünktlich und ohne viele Highlights. Aus dem Nichts gingen die Hausherren in der zehnten Spielminute in Front. Nach einer Tübinger Ecke segelte das Leder über Freund und Feind hinweg ins Heininger Tor. Als Torschütze konnte sich Luca Alfonzo feiern lassen. Vier Minuten später hatten die Hausherren ihre erste ernste Torchance. Willie Sauerborn schloss ab, doch Marius Funk war auf dem Posten. Die zerfahrene Partie plätscherte vor sich hin. Weder dem in Rückstand liegenden FCH, noch der TSG aus Tübingen war der entschlossene Siegeswille anzumerken. In der 36. Spielminute gab es dann die erste Torchance der Gäste aus Heiningen. Lennart Zaglauer verlängerte eine Gromer-Hereingabe geschickt, doch TSG-Keeper Fazli Krasniqi vereitelte die Einschussmöglichkeit. Bei der nachfolgenden Ecke stieg Tobias Rössler am höchsten, aber sein Kopfball landete knapp über dem Querbalken. Kurz vor der Pause tauche Tammo Heinzler noch gefährlich vor dem Heininger Tor auf. Marius Funk war zur Stelle und konnte parieren. Somit ging der Voralb-Club mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang gab es zunächst wenig Highlights. Erst ab der 75. Minute nahm die Partie Fahrt auf, als Robin Reichert einen Tübinger Angriff mit einer bärenstarken Grätsche unterband, bei der die Fans der Hausherren ein Foulspiel gesehen haben wollten. Diese Szene stellte zugleich den Wendepunkt dar. Heiningen investierte ab sofort deutlich mehr in die Offensive und versuchte den Sieg zu erzwingen. In der 79. Minute gelang den Gästen von der Voralb dann der Ausgleich. Irgendwie – dem Spielverlauf entsprechend – gelang das Leder von Lennart Ruther aus ins Tor. Der Spielverlauf war zunächst auf den Kopf gestellt. In der Folgezeit verdiente sich der FCH mehr Spielanteile und der eingewechselte Dominik Mader stellte das Ergebnis auf Sieg. Nach hervorragender Vorarbeit von Kevin Gromer behielt Mader die Nerven und schob das Leder zur 1:2-Führung ins Tor. Vier Minuten später krönte Mader seine Leistung mit dem nächsten Treffer. Nach Vorlage von Lennart Zaglauer stand er goldrichtig und bugsierte den Ball zum 1:3 über die Linie. Zwischen den beiden Mader-Treffern musste Max Hölzli das Feld noch mit Gelb-Rot verlassen. Für den Heininger Siegeswillen spielte dies keine Rolle, denn auch in Unterzahl brachte die Mannschaft dem Auswärtsssieg mit viel Moral nach Hause und verabschiedete sich am Abend bei der Weihnachtsfeier von ihren Verantwortlichen und Helfern in die wohl verdiente Winterpause.

TSG Tübingen: Krasniqi, Bursik, Rosmer, Hartmann, Fetzer, Braun (67. Kurbardovic), Zenner, Sauerborn, Heinzler (77. Lack), Alfonzo (62. Iggoute), Dierberger (46. Fridrich)

1. FC Heiningen: Funk, Hölzli, Rössler (77. Sanyang), Ruther, Reichert, Klack (59. Maglio), Gromer, Tausch, D'Onofrio (59. Mader), Kriks (87. Sekou), Zaglauer

Gelb-Rot: Hölzli (84./1. FC Heiningen/Foulspiel)

Tore: 1:0 Luca Alfonzo (10.), 1:1 Lennart Ruther (79.), 1:2 Dominik Mader (82.), 1:3 Dominik Mader (86.)

Schiedsrichter: Maurice Kern

Zuschauer: 77

1. FC Heiningen - SSV Ehingen-Süd

BESTECHENDE HEININGER MORAL IM HEIMSPIEL GEGEN EHINGEN-SÜD

Der 1. FC Heiningen gibt auch nach Eigentor in der 59. Minute zum 0:2-Zwischenstand nicht auf. Zaglauer schafft den Ausgleich in letzter Minute: Gerechter Lohn für sehenswerte Steherqualitäten.

Zum ersten Mal in den Vereinshistorien kreuzten der 1. FC Heiningen und der SSV Ehingen-Süd die Klingen. In einem vom Kampf geprägten Verbandsliga-Duell lag der Gast aus Kirchbierlingen bis zur 64. Spielminute beim Aufsteiger bereits mit zwei Treffern in Front, ehe dem quirligen André Kriks der Anschlusstreffer gelang. Lennart Zaglauer ließ die etwa 150 Anhänger des Voralb-Clubs schließlich doch noch jubeln: Der dynamische Angreifer belohnte mit einem fulminanten Abschluss die Seinen in der Nachspielzeit (92.) für ihre nimmermüden Bemühungen.

fch loechgauVon Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der sich die Gastgeber anteilig ein Übergewicht erspielten. Mit ihrem turboartigen Umschaltspiel, inszeniert durch präzise lange Bälle, starteten die Kicker aus der südlich von Ehingen gelegenen sogenannten Pfarrei jedoch immer wieder brandgefährliche Turnovers. Mit so einem weiten Pass, nach Ballgewinn in der eigenen Abwehr, fiel der SSV-Führungstreffer in Minute 27 der bis dahin ausgeglichenen Partie. Der bei den überfallartig vorgetragenen Offensivaktionen jeweils mitstürmende Verteidiger Fabian Sameisla war der Nutznießer eines Abstimmungsfiaskos zweier Heininger Innenverteidiger und deren Keeper Marius Funk: „Ein unglücklicher Gegentreffer, der so niemals fallen darf“, kommentierte der Heininger Head Coach Denis Egger die unheilvolle Szene leicht angefressen.

Max Hölzli scheiterte in der 40. Spielminute am guten Gästetorhüter, nachdem er sich durch die vielbeinige Abwehr wurstelte und zum Abschluss kam. Kurze Zeit danach vergab Lennart Ruther in aussichtsreicher Position eine Kopfballchance nach einer gut gezirkelten Rössler-Flanke. Trainer Egger, zu der Phase vor dem Halbzeitpfiff des konstant mit mehr als zweifelhaften Entscheidungen auffallenden Schiedsrichters: „Wir hatten über weite Strecken das Spiel im Griff, jedoch ließ unsere Torgefährlichkeit zu wünschen übrig. Es fehlte die Zielstrebigkeit. Da waren wir zu harmlos.“

Im zweiten Durchgang das gleiche Spiel: Durchaus hoffnungsvoll vorbereitete Angriffe der Einheimischen verpufften. Die Strafe folgte sprichwörtlich auf den Fuß. Und zwar auf den des Unglücksraben Tobias Rössler, der ansonsten vorbildlich kämpfte. Der nach langer Verletzung erfreulicherweise immer besser in Fahrt kommende FCH-Abwehrhüne lenkte eine flache, stramme Hereingabe zum 0:2 in die eigenen Maschen. Vorausgegangen war ein schlecht verteidigter Flügellauf eines Gästespielers

Wer nun glaubte, damit wäre eine Vorentscheidung gefallen, sah sich getäuscht; vielmehr verstärkten die Hausherren merklich ihre Dominanz. André Kriks verkürzte mit einem beherzten Distanzschuss zum 1:2. Mit dem Glück des Tüchtigen schlug die von ihm abgefeuerte Kugel irgendwie über dem verdutzten Keeper Benjamin Gralla ein. Nun blies der FCH zum finalen Halali: Wütende Angriffe rollten auf das Gästegehäuse, wobei stets auf die gefährlichen Konter des Gegners zu achten war. Leider brachte der zaudernde Referee mit einem nicht sanktionierten, aber für jedermann deutlich erkennbaren Foulspiel völlig unnötige Hektik in eine zwar umkämpfte, jedoch weitgehend faire Auseinandersetzung.

Coach Egger hob in der Pressekonferenz die Moral seiner Truppe hervor: „Es gefiel mir, wie meine Männer nach dem Rückstand reagierten.“ In der Tat darf er, zusammen mit seinen Assistenten Oli Hrabar und Heiko Oßner, darauf stolz sein. So ist nach dem Jahresabschlussmatch in Tübingen, abends bei der Weihnachtsfeier im schmucken Clubhaus, eine fröhliche Stimmung vorprogrammiert. Der zweifellos vorhandene gute Teamgeist ist ohnehin omnipotent spürbar.

FC 07 Albstadt – 1. FC Heiningen

FC 07 Albstadt – 1. FC Heiningen 1:2(1:1)

Dem 1. FC Heiningen gelang beim direkten Konkurrenten in Albstadt ein wichtiger und befreiender Last-Minute-Auswärtssieg.

fch echterdingenDie Partie begann zunächst eher unspektakulär, denn beide Teams zogen ihr Spiel aus einer geordneten Defensive auf. Außer dem ein oder anderen Fernschuss kamen in der ersten Viertelstunde keine Chancen zu Stande. In der 18. Minute nutzten die Hausherren dann ihre erste ernste Gelegenheit zur Führung. Akin Aktepe kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Der Aufsetzer sprang über die Hand von FC-Keeper Marius Funk hinweg in die Maschen. Anschließend hatte Albstadt kurzfristig mehr vom Spiel und hätte in der 24. Minute nachlegen müssen. Nachdem Marc Bitzer sich sehenswert in den Strafraum getankt hatte, wäre ein Abschluss wohl die bessere Variante gewesen, doch Bitzer entschied sich für eine Flanke in den Rücken von Albstadts Urgestein Pietro Fiorenza, der somit keinen Druck hinter den Kopfball bekam. Auf der Gegenseite hatte der FCH zwei Chancen binnen einer Minute. Zunächst wurde ein Kopfball von Robin Reichhert nach maßgenauer Flanke von Max Hölzli gerade noch so über die Torauslinie geklärt. Bei der anschließenden Ecke stieg Lennart Ruther am höchsten und köpfte das Leder aufs Tor. In letzter Sekunde wurde das Spielgerät von der Linie gekratzt. Der FC setzte nach und André Kriks wurde von FC07-Keeper Mario Aller von den Beinen geholt. Der sehr umsichtige Unparteiische Daniel Traub entschied sofort und korrekt auf Strafstoß. Dominik Mader übernahm die Verantwortung und traf sicher und souverän zum 1:1-Pausenstand. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte der FCH noch Glück, als ein Schuss der Hausherren an den Querbalken donnerte.

Auch der Beginn des zweiten Durchgangs verlief zunächst ohne echte Highlights. Erst in der 59. Minute gab es die nächste Torszene. Pietro Fiorenza wurde auf die Reise geschickt und netzte zur vermeintlichen Führung ein, doch beim Abspiel stand der Albstädter Torjäger im Abseits. Eine ähnliche Szene erlebten die knapp 200 Zuschauer nur wenige Minuten später, als Fiorenza erneut einschoss und wieder aus dem Abseits kam. Zwischen den beiden Fiorenza-Chancen setzte André Kriks einen Abschluss an den linken Torpfosten. Fiorenza war kaum zu stoppen und war auch für die nächste Chance verantwortlich. Nachdem er dieses Mal nicht im Abseits stand, war Marius Funk mit einer starken Fußabwehr zur Stelle und entschärfte die Möglichkeit. Nach den zahlreichen vergebenen Chancen wurde es in der 68. Minute erneut eng im Heininger Strafraum. Fiorenza war unterwegs und zog ab. Sein Schuss avancierte zum Querpass, den Marco Sumser im Strafraum um Haaresbreite verpasste. Heiningen wurde nun wieder stabiler und ließ keine Chancen mehr zu. Das Spiel wurde ruppiger und der Schiedsrichter musste insgesamt zehn Mal in seine Brusttasche greifen. Auch die Stimmung im Publikum wurde zunehmend hitziger. In der 75. Minute zappelte das Leder dann im Gehäuse der Hausherren, doch Tobias Rössler nutzte für den Treffer seine Hand, wodurch das Tor korrekterweise nicht anerkannt wurde. In der 90. Spielminute schlug dann die Stunde von Benny Kern. Nachdem Lennart Zaglauer vor dem Strafraum geschubst wurde, trat Kern zum Freistoß an und zirkelte diesen wunderschön zum 1:2-Endstand in die Maschen.

FC 07 Albstadt: Aller, Akbaba, Dahlke, Hotz, Letsch, Hotz (66. Aktepe), Aktepe (76. Rumpel), Bitzer (85. Endriss), Rodriguez, Fiorenza, Sumser

1. FC Heiningen: Funk, Reichert, Hölzli, Rössler, Ruther, Kern, Tausch (89. Gümüssu), Gromer (86. Klack), Mader (84. Sanyang), Kriks (90. Sekou), Zaglauer

Tore: 1:0 Akin Aktepe, 1:1 Dominik Mader (37. Foulelfmeter), 1:2 Benjamin Kern (90.)

Schiedsrichter: Daniel Traub (Ehingen Donau)

Zuschauer: 198

1. FC Heiningen – SV Breuningsweiler

1. FC Heiningen – SV Breuningsweiler 2:3(0:2

Der FCH verliert trotz toller Aufholjagd mit 2:3 gegen den Tabellenletzten vom SV Breuningsweiler.

fch breuningsweiler„Quo vadis, 1. FC Heiningen“ lautete die Überschrift im Vorbericht auf die Partie gegen das Tabellenschlusslicht. Nach der schlechten Leistung heißt die bittere  Antwort: Abstiegskampf. Die Partie hätte für die Hausherren nicht schlechter beginnen können. Bereits nach drei gespielten Minuten zeigte der Unparteiische John Bender auf den Punkt. Samuel Lopes Silva wollte den Ball klären und erwischte dabei seinen Gegenspieler. Den fälligen Strafstoß versenkte Stefano Costa sicher zur frühen Führung. Die Hausherren fanden nur schwer ins Spiel und ließen immer wieder gefährliche Situationen für Breuningsweiler zu. In der 20. Und 24. Minute tauchte Christian Mayer im Gefahrenbereich auf und kam jeweils zum Abschluss. Einmal parierte Funk und einmal half dem FCH der Querbalken. Auch auf Seiten der Hausherren gab es zwei Einschussmöglichkeiten, doch sowohl Kevin Gromer, als auch Lennart Zaglauer scheiterten am schlecht eingestellten Visier. Nach 25 Minuten konnten die Gäste dann bereits zum zweiten Mal jubeln. Roland Teiko war nach einem Heininger Ballverlust auf Höhe der Mittellinie auf und davon, umkurvte Marius Funk und schob zur 0:2-Führung ein. Die beste Chance zum Anschlusstreffer vergaben Kevin Gromer und Lennart Zaglauer in einer Doppelchance. Zunächst parierte Breuningsweilers Schlussmann  Adem Labem im Direktduell gegen Kevin Gromer und auch beim Nachschuss von Lennart Zaglauer war er auf dem Posten. Somit ging der FCH mit dem 0:2-Pausenrückstand in die Kabine.

Für die zweiten 45 Minuten hat sich Black&Yellow einiges vorgenommen. Mit André Kriks und Silas Klack kamen gleich zwei eigentliche Stammkräfte in die Partie. Es dauerte jedoch knappe 20 Minuten, ehe der erlösende Anschlusstreffer fiel. André Kriks setzte sich mit viel Willen durch und legte ein sauberes Solo bis in den gegnerischen Strafraum hin. Im gegnerischen Sechzehner bediente er Kevin Gromer mit einem sauberen Querpass und Gromer vollendete den sauberen Angriff zum 1:2. Fünf Minuten später konnte sich SVB-Innenverteidiger Stefano Costa gegen den im Vollsprint anrauschenden Kevin Gromer nur mit einer vermeintlichen Notbremse helfen, die der Unparteiische mit einer gelben Karte ahndete. Den fälligen Freistoß von der Strafraumkante zirkelte Benjamin Kern wunderschön in den Torknick. Der FCH war nun wieder auf der Höhe und wollte sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden geben. Breuningsweiler nutzte  vier Minuten vor Spielende einen Patzer in der Heininger Abwehr zum vielumjubelten 2:3-Siegtreffer, den der eingewechselte Patrick Goncalves erzielte. Somit steht der FCH auch im dritten Spiel in Folge ohne Punkte da und muss nun endgültig den Blick nach unten werfen.

1. FC Heiningen: Funk, Reichert, Hölzli, Lopes Silva (46. Klack), Rössler, Tausch, Kern, Gromer (87. Gümüssu), D'Onofrio (46. Kriks), Mader (73. Maglio), Zaglauer

SV Breuningsweiler: Labem, Franzen, Costa, Grundmann (90. Lencse), Brenner, Mayer, Teiko (77. Binder), Jungbluth, Friedrich, Armbruster, Asch

Tore: 0:1 Stefano Costa (4. Foulelfmeter), 0:2 Roland Teiko (25.), 1:2 Kevin Gromer (64.), 2:2 Benjamin Kern (69.), 2:3 Patrick Goncalves (86.)

Schiedsrichter: John Bender (Gomaringen)

Zuschauer: 170

VfL Sindelfingen – 1. FC Heiningen

VfL Sindelfingen – 1. FC Heiningen 3:0

Eine katastrophale Schlussviertelstunde im ersten Durchgang raubte dem FCH in Sindelfingen jegliche Chancen auf einen Punktgewinn.

sindelfingen fchBeide Teams benötigten keinerlei Abtastphase und es entwickelte sich von Beginn an eine muntere Verbandsligapartie. Zwei kleinere Absprachefehler in der Heininger Hintermannschaft führten zu gefährlichen Situationen für die Gastgeber, die jedoch zu keinem nennenswerten Abschluss führten. Auf Seiten der Gäste tauchte Lennart Zaglauer in der fünften Minute zum ersten Mal im Strafraum auf, schoss aber am Tor vorbei. Die erste richtig dicke Chance ging auf das Konto des VfL. In Minute acht wurde Alex Markzel Aleman-Solis auf dem rechten Flügel auf die Reise geschickt und spielte das Leder scharf vor das Heininger Tor, wo Oliver Glotzmann einen kleinen Schritt zu spät kam und verpasste. In der 16. Minute hatten dann die Gäste aus Heiningen gleich zweimal die Riesenchance zur Führung. Zunächst schrammte ein Kopfball von Robin Reichert nach einer Kern-Ecke um Haaresbreite am Sindelfinger Tor vorbei. Nur wenige Sekunden später legte Mike Tausch nach einem Einwurf geschickt ab auf Dominik Mader, dessen Kunstschuss aus knapp 20 Metern aber vom Querbalken zurück ins Feld prallte. Die Hausherren beschränkten sich größtenteils auf Konter und eben diese beherrschen die Mannen von Cheftrainer Maik Schütt wie aus dem Effeff. In der 23. Minute entschärfte FC-Keeper Marius Funk einen der Konter über Aleman-Solis und Glotzmann mit einer hervorragenden Parade. Machtlos war Funk dann acht Minuten später. Nach eigenem Freistoß und unglücklichem Ballverlust rannten gleich drei Sindelfinger auf Keeper Funk und Absicherung Kevin Gromer zu. Die Hausherren spielten den Vorstoß blitzsauber zu Ende und Alex Markzel Aleman-Solis erzielte die 1:0-Führung. Im direkten Gegenzug hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, doch Lennart Zaglauers Kopfball wurde gerade noch über die Torauslinie geklärt. Die darauffolgende Viertelstunde fällt unter das Kapitel „zum Vergessen“. Die Voralb-Kicker waren teils völlig von der Rolle und schenkten sich beinahe selbst den nächsten Treffer ein, nachdem ein kurzer Pass, bedingt durch Abspracheprobleme, direkt in den Füßen von Torjäger Oliver Glotzmann landete. Funk bügelte den Bock jedoch aus und parierte erneut stark. Schon zwei Minuten vorher war er mit einer Glanztat zur Stelle und entschärfte einen Abschluss von Aleman-Solis stark. Fünf Minuten vor der Pause war es dann aber passiert und Sindelfingen erzielte das 2:0. Nachdem die Heininger Hintermannschaft das Spielgerät nicht entschlossen genug klären konnte, war Armin Zukic auf der Höhe und traf. Es sollte noch schlimmer kommen, denn in der 43. Minute unterlief auch noch dem bis dahin super aufgelegten Marius Funk ein Fauxpas, den Aleman-Solis zur 3:0-Pausenführung nutzen konnte.

Im zweiten Durchgang zeigte „Black&Yellow“ dann wieder ein ganz anderes Gesicht. Plötzlich wurden Zweikämpfe gewonnen und alle Mann auf dem Platz kämpften um die drohende Niederlage eventuell doch nach abwenden zu können. Großchancen waren aber weiterhin Mangelware. Dominik Mader tauchte in der 52. Minute im Strafraum auf, wurde jedoch in letzter Sekunde am Abschluss gestört. Nach einem Ballverlust tauchten zwei Minuten später gleich zwei Sindelfinger Akteure alleine vor Marius Funk auf. Glück für den FCH, dass Armin Zukics Zuspiel völlig misslang und die Chance dahin war. Bis zum Schluss zeigte der FCH eine ansehnliche Leistung, die Mut für die kommenden Aufgaben machen. Lediglich die letzten 15 Minuten im ersten Durchgang kosteten den Aufsteiger an diesem Tage ein besseres Resultat. Wermutstropfen: Innenverteidiger Lennart Ruther wurde bei einem Zweikampf niedergestreckt und musste mit starken Schmerzen im Hüftbereich ausgewechselt werden. Erste Tests in der Böblinger Kreisklinik ergaben, dass alle inneren Organe in Ordnung sind. Weitere Untersuchungen stehen aus. Wir wünschen gute Besserung!

VfL Sindelfingen: Kocyba, Molitor, Sautter, Klug, Wetsch (67. Klein), Aleman-Solis, Krauß (81. Langner), Kniesel, Colic (72. Feigl), Zukic (67. Göcer), Glotzmann

1. FC Heiningen: Funk, Reichert, Hölzli, Ruther (72. Rössler), Maglio (46. D'Onofrio), Tausch, Kern, Gromer (84. Gümüssu), Mader, Kriks (57. Lopes Silva), Zaglauer

Tore: 1:0 Alex Markzel Aleman-Solis (31.), 2:0 Armin Zukic (40.), 3:0 Alex Markzel Aleman-Solis (43.)

Schiedsrichter: Roy Dingler (Birkenfeld)

Zuschauer: 275                                         

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