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PFULLINGEN ZU GAST

In der Fußball-Verbandsliga wird der Zugzwang nach sieben Niederlagen für den FC Heiningen immer größer. Am Mittwoch (19 Uhr) ist der VfL Pfullingen zu Gast.

Von Andreas Böhringer

logo vfl pfullingen„Die 2:1-Niederlage war ein Sinnbild der letzten Wochen“, blickt Oliver Hrabar auf die 90 Minuten beim VfL Sindelfingen zurück. Der Co-Trainer des FC Heiningen sah eine „engagierte Leistung“ seiner Schützlinge, „der Wille ist vorhanden“, aber es gelingt den Kickern einfach nicht, die entscheidenden Situationen auf ihre Seite zu ziehen: „Es läuft einfach nicht, es fehlt das Matchglück. Unser großes Problem sind die individuellen Fehler, die sofort mit Gegentoren bestraft werden.“ Dieses Schema wiederholt sich bei den Schwarz-Gelben immer wieder. Zu oft, um konstant zu punkten. So stehen mittlerweile sieben Pleiten in Folge auf dem Konto, worunter auch das Selbstvertrauen gelitten hat. Dies konnte auch zuletzt beobachtet werden, als dem FCH Heiningen der zwischenzeitliche Ausgleich glückte, „da ging ein Ruck durch das Team, das 1:1 gab Auftrieb“, so Hrabar, um doch wieder mit leeren Händen dazustehen: „Dann passiert wieder ein Schnitzer und wir werden eiskalt erwischt. Das ist schwer für die mentale Verfassung, da gingen die Köpfe runter.“ Nach dem 1:2 gab es noch ein, zwei Möglichkeiten zum abermaligen Ausgleich, doch das Leder wollte nicht über die Linie: „Das ist ernüchternd.“

Hrabar sieht eine komplizierte Lage, „der Druck kommt hinzu, dieses ‚jetzt müssen wir‘“, wie es der 40-Jährige formuliert und nochmals auf die mentale Komponente im Abstiegskampf hinweist. Mit jeder Niederlage wird die Angst Fehler, zu machen, größer. Für das Trainer-Duo wird die Arbeit auch dadurch noch schwieriger, dass die Vorstellungen der Truppe eigentlich passen, „bis auf das 0:4 gegen Türkspor Neu-Ulm waren wir nie unterlegen, sondern haben uns durch eigene Fehler letztlich selbst geschlagen.“ Doch bei diesen individuellen Aussetzern sind den Übungsleitern die Hände gebunden, denn trainieren lassen sich solche Situationen nicht: „Das ist unser Manko, dass wir es nicht abstellen können.“

Die vielen englischen Wochen schränken den Trainingsbetrieb ohnehin ein, „gezielt arbeiten kann man nicht wirklich“, gibt Hrabar Einblick in den Wochenablauf, „auch physisch ist der momentane Rhythmus für uns nicht vorteilhaft.“ Doch der langjährige Assistent sieht auch die positive Seite: „Es bleibt nicht viel Zeit, über die Rückschläge nachzudenken, denn es geht direkt weiter. Nun müssen wir in die Spur kommen.“ Am Mittwoch, 19 Uhr, ist der VfL Pfullingen zu Gast im Voralb-Sportpark. Die Mannschaft von Daniel Güney bezwang zuletzt Crailsheim mit 4:2 und nimmt mit 46 Zählern einen Platz im vorderen Tabellenmittelfeld ein. Hrabar charakterisiert das junge VfL-Team als „physisch stark“, das aber auch unter Druck fußballerisch gute Lösungen finde. Doch die Qualität des Gegners sei zweitrangig: „Wir spielen zuhause und sind in der Bringschuld. Wir müssen punkten und wollen am Mittwoch damit anfangen.“ An der Moral wird es nach der Negativserie nicht scheitern, ist Hrabar überzeugt: „Keiner resigniert, auch wenn es brutal schwierig ist zur Zeit.“ Der Klassenerhalt würde Hrabar und Chefcoach Denis Egger einen würdigen Abgang verschaffen, die nach vielen Jahren ihre Zelte beim Voralb-Klub abbrechen. „Wir wollen uns bestmöglich verabschieden mit dem Nichtabstieg, ohne wenn und aber.“

Inmitten der gegenwärtigen Probleme gibt es aber auch Lichtblicke, freut sich der Co-Trainer über die Entwicklung der vielen jungen Akteure: „Viele wurden ins kalte Wasser geworfen, da Leistungsträger immer wieder ausfielen diese Saison. Sie sind nicht so gefestigt wie die etablierten Spieler, aber die Jungs sind eifrig und geben ihr Bestes.“ Exemplarisch anführen lässt sich Dogukan Dogan, der in Sindelfingen das 1:1 erzielte und bei sieben Saisontoren steht. Der 22-Jährige kam 2019 vom TSV Weilheim und profitiert nun davon, endlich eine Vorbereitung komplett absolviert zu haben und nicht von Wehwehchen ausgebremst zu werden, wie Hrabar erklärt. „Er hat eine immense Qualität und ist ein ganz feiner Fußballer. Man freut sich, wenn ein junger Spieler Fortschritte macht und solch eine Entwicklung nimmt“, lobt er die Nummer elf des FCH.

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