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LEICHTFERTIG

In weniger als einer Viertelstunde alles verspielt

Der 22-jährige Sindelfinger Mittelfeldakteur Aleman-Solis traf in den Spielminuten 31 und 43. Dazwischen nutzte der nach einem Calcio L.-E.-Jahr zu seinem VfL zurückgekehrte Armin Zukic (23 J.) die unerklärliche, zwölf Minuten andauernde „Black&Yellow“-Schwächephase vor dem Halbzeitpfiff. Mit einer sicheren 3:0-Führung der Blau-Weißen ging es in die Pause. Was man zu dieser Zeit noch nicht wissen konnte: Das Spiel war gelaufen – das Endergebnis der Verbandsliga-Begegnung VfL Sindelfingen gegen den 1. FC Heiningen stand bereits fest.

egger sindelfingenVor den ominösen Minuten sahen die 275 Zuschauer im altehrwürdigen Floschenstadion der Mercedes-Benz-Stadt ein munteres Spiel auf Augenhöhe. Robin Reichert setzte seinen Kopfball nach einer Kern-Ecke knapp neben den Pfosten und Dominik Maders Kunstschuss aus 20 Metern klatschte gegen den Querbalken. Es ist müßig, zu spekulieren, wie das Spiel wohl geendet hätte, wäre Heiningen in diesen großartigen Szenen in Führung gegangen.

Wichtig war es, zu sehen, wie sich die Defensive im zweiten Durchgang stabilisierte; wie das Team keineswegs aufgab, vielmehr unverdrossen weiterkämpfte. Aber jetzt stand auch die Abwehr der Hausherren ziemlich sicher. So blieb es beim 0:0-Resultat - für die zweiten 45 Minuten.

Um nicht in die prekäre Zone abzurutschen, muss am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Breuningsweiler unbedingt gepunktet werden. Gegen einen Kontrahenten, der ebenfalls um den Klassenerhalt ringt, wird das ein sogenanntes Sechspunktespiel.

SAMSTAG IN SINDELFINGEN

FCH gastiert beim punktgleichen Verein für Leibesübungen

Am Samstag steigt die mit Spannung erwartete Partie des zwölften Verbandsliga-Spieltags: VfL Sindelfingen gegen den Aufsteiger 1. FC Heiningen. Dabei empfängt der Tabellenachte den aktuell Zehnten des Klassements. Roy Dingler von der Schiedsrichter-Gruppe Pforzheim pfeift die Auseinandersetzung der mit jeweils 15 Zählern punktgleichen Kontrahenten um 14.30 Uhr im Floschenstadion in der Sindelfinger Rosenstraße an.

VfL SindelfingenWährend der Voralb-Club vor Wochenfrist eine etwas unglückliche 3:4-Heimniederlage gegen den neuen Spitzenreiter SKV Rutesheim hinnehmen musste, kamen die Kicker aus der 65.000 Einwohner zählenden Mercedes-Benz-Stadt beim momentanen Träger der Roten Laterne FC Albstadt nicht über ein 4:4-Remis hinaus. Maik Schütts Mannschaft war auf der Alb das klar bessere Team. Allerdings schaffte die Truppe des 40-jährigen Trainers erst durch einen Last-Minute-Treffer ihres agilen Flügelflitzer Armin Zukic den Ausgleich.

Das Heininger Trainerteam zog unter der Woche in der Aufarbeitung des Rutesheim-Matches im „Black&Yellow“-Team einige Stellschrauben an. Head Coach Denis Egger, Co Oliver Hrabar und Torspielertrainer Heiko Oßner gehen somit optimistisch in die Begegnung bei den „Blau-Weißen“.

Der 1. FC Heiningen informiert unter der neu gestarteten Videoreihe „Live aus dem Clubhaus“ u.a. ausführlich über die Begegnung.                                                                    Direktlink:  https://youtu.be/ZgPuVFEHVO4

Samstag, 03.11.2018 – 14:30 Uhr – Floschenstadion Sindelfingen, Rosenstr. 12/1 – Verbandsliga – 12. Spieltag

VFL SINDELFINGEN   -   1. FC HEININGEN

MAGLIO NOMINIERT

Pietro zum zweiten Mal in der „Elf der Woche“

Am elften Verbandsliga-Spieltag wurde Pietro Maglio in die „Elf der Woche“ gewählt. Die User der SÜDWEST PRESSE-Plattform FuPa.net nominierten den Spielführer des 1. FC Heiningen schon zum zweiten Mal in dieser Saison. In seiner Heininger Zeit kam der ehemalige Italien-Profi insgesamt auf 24 Berufungen in die Auswahl. Alleine in den beiden Landesliga-Spielzeiten zwischen 2016 und 2018 schaffte es Maglio jeweils neun Mal in diese Mannschaft.

maglio 2018Der Routinier erzielte in der Begegnung gegen den neuen Tabellenführer der höchsten württembergischen Liga nicht nur ein Tor: Er machte ein großes Spiel. Damit steht er verdientermaßen in der „11 der Woche“.  In der 78. Minute verließ der beliebte 33-Jährige unter dem Beifall der Zuschauer das Spielfeld. Das Talent Gianluca D’Onofrio (21) wurde von Head Coach Denis Egger für ihn eingewechselt.

Vom Gegner Rutesheim wurde kein Akteur gewählt. Der SKV-Mittelfeldspieler Christopher Baake scheiterte diesmal knapp, nachdem er in der aktuellen Runde auch schon zweimal gewählt wurde.

Wir gratulieren unserem „Pié“:  Prima fatto! Per favore continua così!

BEINAHE-ÜBERRASCHUNG

Offensivspektakel bei der 3:4-Heimniederlage des FCH gegen Rutesheim

Dem neuen Tabellenprimus Paroli geboten, gegen ihn drei Tore geschossen und trotzdem die nächste Sensation verpasst – so bringt man aus Heininger Sicht das Resultat der samstäglichen Schmuddelwetter-Partie auf den Nenner. Einige Gelegenheiten, mindestens einen Punkt zu behalten, verschenkte „Black&Yellow“ leichtfertig. Allerdings war der „Chancentod“ diesmal Hauptgast in der Voralb-Arena:  Auch die SKV vergab eine Menge Möglichkeiten. Dem neutralen Zuschauer konnte das egal sein:  Er erfreute sich eines attraktiven Matches.  – Trainer Oliver Hrabar blickt in einer Stellungnahme bei FCHonline zurück.

hrabar calcioMan bedauert im Lager des 1. FC Heiningen, den durchaus erneut möglichen Essingen-Coup nicht wiederholt zu haben. Die muntere Angriffsmaschinerie hatte mehrmals ein positiveres Ergebnis auf dem Fuß;  treffender bemerkt: auf dem Kopf. Der Gerechtigkeit halber muss man jedoch auch anerkennen: Die Gäste aus der Leonberger Nachbarschaft nahmen, aufgrund der Vielzahl von Torchancen, die drei Punkte wohl etwas glücklich, beileibe jedoch nicht gänzlich unverdient mit nach Hause. Schlichtweg vollstreckten sie einmal mehr als die Hausherren. Das rasche Umschaltspiel der Rutesheimer, mit gefahrbringenden Direktpässen in die Spitze, trugen das Etikett ‚Verbandsliga-Spitzenmannschaft‘. Allerdings stand eine unkoordinierte FCH-Abwehr dabei Pate. Unter dem Strich sahen die Beobachter eine rasante Auseinandersetzung der Kontrahenten auf Augenhöhe, die man ob der Torflut mit „vorne hui – hinten pfui“ passend bezeichnen könnte.

Co-Trainer Oli Hrabar resümierte: „Unser großes Manko war die Art und Weise, wie wir über 90 Minuten verteidigt haben. Es fehlte die mannschaftliche Geschlossenheit im Spiel gegen den Ball. Diesbezüglich war das unser schlechtester Auftritt der Saison. Vorne machten wir drei Tore, waren jederzeit mit weiteren gut herausgespielten Chancen präsent. Aber mit dieser Defensivleistung hast du gegen ein spielstarkes Team normalerweise keine Chance. Nach zuletzt zwei Siegen und dem Punktgewinn in Laupheim rechneten wir uns schon mehr aus. Wir müssen das jetzt aufarbeiten und kontinuierlich hart weitertrainieren.“

Der Aufsteiger kassierte im sechsten Heimspiel der laufenden Spielzeit nun schon die dritte Niederlage. Dies demonstriert eindrucksvoll den Qualitätsunterschied zur Landesliga, in der man über zwei Jahre zuhause unbesiegt blieb. Gelänge es, zur alten Heimstärke zurückzukehren, schauten die Anhänger des Voralb-Clubs entspannter auf den weiteren Rundenverlauf.

Die nächste Herausforderung hat der 1. FC Heiningen in Sindelfingen vor der Brust: Dort wartet mit dem VfL die treffsicherste Truppe der Verbandsliga-Runde.

HEIMSPIEL-KNÜLLER

Tabellenzweiter Rutesheim am Samstag in Heiningen

Am elften Spieltag der Verbandsliga empfängt der 1. FC Heiningen den SKV Rutesheim. Damit setzt der Voralb-Club seine Serie der Spiele gegen Topmannschaften der Liga fort. Die Partie gegen den derzeitigen Ranglistenzweiten wird am Samstag um 15.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz angepfiffen. Headcoach Denis Egger unterhält sich mit FCHonline über die Situation.

rutesheimIm schmucken Clubhaus im Heininger Sportpark geben sich in letzter Zeit die Spitzenvereine der obersten württembergischen Spielklasse die Klinke in die Hand. Nach dem Primus Dorfmerkingen und dem designierten Aufstiegsaspiranten in die Oberliga aus Essingen kommt nun mit dem SKV Rutesheim der aktuelle Tabellenzweite.

Der Heininger Trainer Denis Egger erklärt das hamsterartige Punktesammeln: „Wir stehen zwar im Moment auf dem achten Platz, aber von der prekären Tabellenregion trennen uns nur vier Zähler. Wir brauchen also jeden Punkt: Am Samstag muss unser alter Trumpf, die Heimstärke, stechen.“ Eine Erfolgschance bestehe allerdings nur mit hundertprozentigem Einsatz seiner Schützlinge, ist sich Egger sicher. Für ihre richtige Einstellung sorgt er zusammen mit seinen Trainerkollegen Oli Hrabar und Heiko Oßner.

„Wir versuchen, leistungsmäßig an unsere Heimspiele gegen Tübingen, Löchgau und Essingen anzuknüpfen“, verspricht der FCH-Coach. Und das, obwohl die Liste der Spielerausfälle weiterhin lang ist. Unter der Woche ereilte den 30-Jährigen zu allem Übel die Botschaft des nächsten Langzeitverletzten: Dem talentierten Youngster Carmelo Trumino (19) wurde ein Kreuzbandriss bescheinigt. „Zuletzt in Laupheim saßen nur drei Ergänzungsspieler auf der Bank“, berichtet der Übungsleiter, der sich in dieser personellen Not selbst einwechselte. „Black&Yellow“ zeigte dennoch eine ansprechende Leistung und entführte beim Dritten des Klassements einen Punkt. Egger möchte am Aufgebot für Samstag nicht herumrätseln: „Leider haben zurzeit Nominierungsprognosen fast lotteriehaften Charakter.“ Aber Jammern passt nicht zur positiven Wesensart des Erfolgstrainers; vielmehr glaubt er wie schon gegen die Essinger Startruppe an die Chance eines Überraschungscoups.

Der SKV Rutesheim macht in der laufenden Runde mächtig auf sich aufmerksam: Gegen Ende der Vorsaison noch in arger Abstiegsgefahr, verbuchten die Mannen um Trainer Rolf Kramer nun nach einem Rundendrittel schon sechs Siege und lediglich eine Niederlage. Dreimal spielten sie unentschieden. Damit rangieren die Schwarz-Weißen aus dem Kreis Böblingen mit nur einem Pünktchen hinter dem Spitzenreiter.

Der 1. FC Heiningen hofft auf den Besuch vieler Zuschauer, die darauf gespannt sind, wie sich der Aufsteiger gegen den Favoriten aus der Affäre zieht.


Samstag, 27.10.2018 – 15:30 Uhr - Voralb-Arena im Heininger Sportpark – Verbandsliga, 11. Spieltag

1. FC HEININGEN - SKV RUTESHEIM

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